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DVD   

Kategorie Horror
Darsteller Christopher Plummer, Gerald Butler, Patrick Lussier
Freigabe ab 16 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4011976658740

Fr. 0.90 Fr. 35.90

Artikelbeschreibung

Als Regisseur gelingt es Wes Craven immer seine Horrorfilme mit Humor und etlichen, höchst eigenwilligen Schockelementen anzureichern. Dies gilt selbst für Produktionen mit niedrigstem Budget. Als Horrorfilmproduzent jedoch trifft dies im besten Fall hin und wieder zu.

Craven gewann seinen langjährigen Cutter Patrick Lussier als Regisseur für Wes Craven präsentiert Dracula und der fertige Film vereint sowohl die guten als auch die schlechten Seiten einer typischen Wes-Craven-Produktion. Das Drehbuch dieser modernen Dracula-Variante verfolgt einige wirklich neue Ansätze. Cristopher Plummer (The Insider) gibt eine recht spannende Interpretation des Van Helsing, der hier als Eigentümer eines, auf alte Waffen spezialisierten Antiquitätenladens auftritt. Er ist mehr als glücklich, sich gegenüber seinem Assistenten (Johnny Lee Miller, der "kranke Junge" aus Trainspotting) über die Darstellung seines Namensvetters in Bram Stokers klassischem Roman zu beschweren, ohne ihm jedoch die volle Wahrheit anzuvertrauen.

Der Gangster Omar Epps bricht mit seiner High-Tech-Bande in Van Helsings Keller ein, der wie ein Hochsicherheitstrakt gesichert ist. Man wittert besonders wertvolle Beute und klaut schließlich Draculas Körper, der, wie sollte es auch anders sein, aus seinem Schlummer erwacht. Der Schauplatz der Geschichte verlagert sich zu Van Helsings abtrünniger Tochter nach New Orleans, die in einem Virgin Megastore arbeitet (gelungenes Doppel aus Metapher und Product Placement). Natürlich fühlt sich Dracula geradezu magnetisch von ihr angezogen. Die Untoten beginnen sich zu vermehren und die Vampirjagd ist eröffnet. Eine weitere hervorragende Idee behandelt Draculas biblische Vergangenheit, und erklärt durch Rückblenden seine Aversion gegen Silber und Kreuze.

Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Unter Lussiers unzureichender Regie ist der Film niemals beängstigend. Im Gegenteil: Man ertappt sich dabei, Mitleid mit den Schauspielern zu haben. Alles in allem ist Wes Craven präsentiert Dracula ein Film für den Kopf und nicht für den Bauch. --Andy Spletzer

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