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DVD   

Kategorie Action, Krimi
Darsteller Gabriel Macht, Eva Mendes, Sarah Paulson, Dan Lauria, Paz Vega
Regie Frank Miller
Ländercode 2
Laufzeit 98 Minuten
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Englisch, Türkisch, Deutsch
Bildformat Dolby, PAL, Untertitelt, Surround Sound, Widescreen
Freigabe ab 16 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4030521518186

Fr. 0.90 Fr. 4.90

Artikelbeschreibung

Frank Miller (300, Sin City) arbeitet mit dem fulminanten The Spirit konsequent an seiner eigenen Unsterblichkeit. Absolutes Pflichtprogramm nicht nur für Comicfans.

Mit Comicverfilmungen ist es mittlerweile recht eigenartig. Mitunter sind die kreativen Vorlagen für die fast immer gigantischen Verfilmungen zumindest im Mainstream praktisch unbekannt und werden erst durch die Hollywoodmaschine posthum zu Kultstatus erhoben. Im Fall von The Spirit könnte man das so sagen. Im deutschsprachigen Raum nur einem kleinen Kreis Comicbegeisterter vertraut handelt es sich tatsächlich um eine echte Entdeckung. Die Comicstrips von Will Eisner aus den Jahren 1940-1952 gehören zum spannendsten, was der amerikanische Crime-Comic zu bieten hat.

Ein Cop (Gabriel Macht) erwacht nach seinem Tod unter mysteriösen Umständen erneut zum Leben. Als maskierter Heilsbringer "The Spirit" mischt er in der Folge die Unterwelt von Central City auf, einer düsteren verderbten Stadt in der kriminelle Elemente den Durchschnittsbürger permanent bedrohen. Ganz oben auf der Liste steht der cool-durchgeknallte Octopus (Samuel L.Jackson), ein größenwahnsinniger Irrer, der Spirits geliebte Stadt vernichten will um letztendlich Unsterblichkeit zu erlangen. Spirit verfolgt den Gegenspieler durch heruntergekommene Gegenden bis die beiden wie zwei Lastwagen aufeinanderprallen. Die ganze Zeit über trifft er auf eine regelrechte Armada unwahrscheinlich schöner Frauen die ihm allesamt auf die eine oder die andere Art an die Wäsche wollen.

Comicikone Frank Miller ist beinahe eine lebende Legende. So hat er etwa das Superheldengenre durch seine Neuinterpretation von Batman stark beeinflusst und seit geraumer Zeit am Crossover zwischen Comic und Film erheblichen Anteil. Spektakulärstes Beispiel für diese Verschränkung ist sicherlich der von Robert Rodriguez inszenierte Sin City. Bei The Spirit führte Frank Miller nun zum ersten Mal selbst Regie und geht diesen eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Entstanden ist ein atemberaubender visueller Trip, ein atmosphärisch ungemein dichter Film, der sich der Oberfläche bedient und kontraststarke Skizzen auf die Leinwand wirft die ihresgleichen suchen. Unterstützt wird Miller von einem hypercoolen Cast. Neben Gabriel Macht und Samuel L.Jackson setzt die Kamera Scarlett Johansson, Eva Mendes, Sarah Paulson, Jaime King und Stana Katic in Szene. Die fulminanten Kampfsequenzen gehören in ihrer extrem stilisierten Überzeichnung zum aufregendsten was das zeitgenössische Kino zu bieten hat. Dieser Film ist nichts für Puristen. Er ist eine Attacke auf eingefahrene Sehgewohnheiten. Hier schliesst sich dann auch der Kreis. Sieht man sich die Comicvorlage aus den Fünfzigerjahren an sticht vor allen Dingen der radikale stilistische Ansatz ins Auge. Miller war auch bei der Auswahl seines Sujets konsequent geblieben.Thomas Reuthebuch

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