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DVD   

Kategorie Drama
Darsteller Matthew Fox, Josh Holloway, Evangeline Lilly
Regie Jack Bender, Stephen Williams, Paul A. Edwards, Eric Laneuville, Tucker Gates
Ländercode 2
Laufzeit 504 Minuten
Sprache Englisch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch, Englisch, Italienisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Italienisch
Bildformat Dolby, PAL, Surround Sound
Freigabe ab 18 Jahren
Medien 4
EAN 8717418095116

Fr. 3.90 Fr. 4.90

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Artikelbeschreibung

Was befindet sich in dem Bunker? Der Cliffhänger aus der Staffel eins von Lost wurde während der Anfangssequenzen aufgelöst – was im Laufe der Staffel jedoch weitere Fragen aufwarf. So ist das eben: genau in dem Moment, wo man "Aha!" sagt, folgt ein weiteres "Häh?". Glücklicherweise haben die Produzenten der Serie innerhalb der ganzen Staffel immer wieder schmackhafte Antworten eingestreut, wobei am Ende ein ziemlicher Klops serviert wird: was verursachte wirklich den Absturz des Oceanic Flugs Nummer 815? Während die Serie weitere Einblicke in die Vergangenheit der Inselbewohner erlaubt, widmet sie auch ein Großteil ihrer Zeit den neuen Charakteren (Hey, das ist eine Insel – da weiß man nie, wer einem über den Weg läuft...). Zunächst sind da die Passagiere aus dem anderen Teil des Flugzeugs, die auf der gegenüberliegenden Seite der Insel gestrandet sind. Darunter befinden sich der weise, gottesfürchtige ehemalige Drogenbaron Mr. Eko (der herausragende Adewale Akinnuoye-Agbaje), der hoffnungsvolle Ehemann Bernard (Sam Anderson), die Psychiaterin Libby (Cynthia Watros, deren Charakter mehr als eine Verbindung zu den restlichen Insulanern aufweisen kann) sowie die ehemalige Polizistin Ana Lucia (Michelle Rodriguez) – die sicherlich kontroverseste Figur innerhalb der Serie, auch wenn die Autoren versucht haben, durch ihre Flashbacks Sympathien zu erzeugen. Zudem sind da die Anderen, die zuerst eingeführt werden, als sie gegen Ende der ersten Staffel Walt (Malcolm David Kelley) entführten. Ihre brutalen und berechnenden Pläne wurden noch komplexer, als einer von ihnen (schaurig gut dargestellt von Michael Emerson) im Bunker gefangen gehalten wurde und dort praktischerweise die ohnehin schon arg genervten Inselbewohner zu manipulieren versuchte. Die ursprünglichen Charaktere haben mit den Leichen in ihren eigenen Kellern zu kämpfen, besonders Locke (Terry O’Quinn), Sun (Yunjin Kim) und Michael (Harold Perrineau), dessen Bessessenheit Walt zu finden eine gefährliche Wendung nimmt. Die Dreiecksgeschichte zwischen Jack (Matthew Fox), Kate (Evangeline Lilly) und Sawyer (Josh Holloway), die mit Sawyers Weggang eine Zeitlang pausiert, steigert sich in der zweiten Hälfte der Staffel wieder. Trotz der aufgeblasenen Riege an Darstellern (die zum Ende der Staffel wieder ein wenig reduziert wird) bietet Lost das, was die Serie am besten kann: die Erforschung der Psyche von Menschen, auf die der Spruch "mein Leben ist wie ein offenes Buch" niemals zutrifft sowie das Aufbrechen der sozialen Dynamik von Fremden, die in eine Situation hineingeworfen werden, welche an Der Herr der Fliegen erinnert. Handelt es sich um ein wissenschaftliches Experiment? Einen Traum? Eine übernatürliche Einbuchtung innerhalb des Universums? Wahrscheinlich wird jede dieser Theorien gegen Ende der Staffel auf wackeligen Füßen stehen – aber hey, das ist ja der Witz bei der ganzen Sache. Diese Serie ist für eine DVD-Auswertung wie geschaffen – man kann nach Herzenslust auf "Pause" drücken oder sich Passagen nochmals anschauen. Man sollte nur aufpassen, dass sich der Kopf nicht allzu sehr dreht. --Ellen A. Kim

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