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DVD   

Kategorie Abenteuer, Thriller, Krimi
Darsteller Sylvester Stallone, Miranda Richardson, Rachael Leigh Cook
Regie Stephen Kay
Ländercode 2
Laufzeit 98 Minuten
Sprache Deutsch (Untertitel für Hörgeschädigte), Englisch (Untertitel für Hörgeschädigte), Italienisch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch, Englisch, Italienisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Italienisch, Niederländisch, Schwedisch, Finnisch, Isländisch, Dänisch, Norwegisch
Bildformat Dolby, PAL, Surround Sound
Freigabe ab 16 Jahren
Medien 1
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 7612834002308

Fr. 4.90

Artikelbeschreibung

Im Originalfilm aus dem Jahr 1971 spielt Michael Caine unter der Regie von Mike Hodges den Geldeintreiber Jack Carter, der nach dem mysteriösen Tod seines Bruders in seine Heimatstadt zurückkehrt. Der Film hat einen flotten, unbeschwerten Grundton und Michael Caine als Jack Carter ist fantastisch. Man nimmt diesem zutiefst unmoralischen Mann sofort ab, dass er mit jedem Mädchen ins Bett gehen und jeden Kerl foltern würde, um an sein Ziel zu gelangen. Im amerikanischen Remake verkörpert Sylvester Stallone eine abgeschwächte Version des Jack Carter, der zwar brutal vorgeht, am Ende jedoch moralisch verantwortlich handelt.

Das funktioniert nicht annähernd so gut wie im Original. Der gesamte Film scheint um Stallones Image herum gebaut zu sein. Das nimmt dem Film seine Spontanität und wirkt konstruiert. Regisseur Stephen Kays Feuerwerk an visuellen Einfällen ist da auch nicht besonders hilfreich. Er füllt jedes Bild mit dermaßen vielem unnötigem Schnickschnack, dass sich der Eindruck aufdrängt, die Kameraarbeit sei ihm wichtiger als das Drehbuch. Weniger negativ ins Gewicht fällt die Verlagerung der Geschichte von einer kleinen Stadt im Norden Londons nach Seattle. Das liegt vor allen Dingen an der Nebenhandlung, in der es um Internet-Pornografie geht, wofür Seattle wie geschaffen scheint. Auf der anderen Seite erlaubt dies Alan Cummings eine furchtbare Bill-Gates-Persiflage, die eher an einen debilen Teenager erinnert. Andere Darsteller kommen besser weg, speziell Rachel Leigh Cook und Mickey Rourke, während Michael Caines Auftritt lediglich unlautere Vergleiche zum Original heraufbeschwört.

Überhaupt kann man durch den Erwerb dieser beiden Filme mehr über den Zustand Hollywoods zu Beginn des 21.Jahrhunderts lernen, als durch ein Abo einer Filmzeitschrift. --Andy Spletzer

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