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DVD   

Kategorie Komödie, Drama
Darsteller James van der Beek, Ian Somerhalder, Shannyn Sossamon
Regie Roger Avary
Ländercode 2
Laufzeit 106 Minuten
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Bildformat Dolby, PAL, Surround Sound
Freigabe ab 16 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4010324021533

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Artikelbeschreibung

Basierend auf dem bisher wenig beachteten zweiten Roman von Skandal-Autor Bret Easton Ellis, ist Die Regeln des Spiels ein weitaus besserer Film als die desaströse Ellis-Adaption Unter Null, überzeugt jedoch nicht mit der Klasse des unheimlichen American Psycho. Autor und Regisseur Roger Avary (einstmals Koautor von Pulp Fiction, woran eine sauer aufstoßende Referenz an Quentin Tarantino in diesem Film erinnert) kann sich nicht ganz entscheiden, ob er das sehr detaillierte 1980er-Jahre-Setting des Buchs zu Gunsten einer aktualisierten Erzählung fallen lassen oder doch die ursprüngliche Handlungsära der Geschichte beschwören soll. Mit einem kleinen Uni-Campus in Neu-England als Ort der Handlung erzählt der Film von einem Liebesdreieck zwischen dem "emotionalen Blutsauger" Sean Bateman (James van der Beek aus Dawson's Creek), der "unschuldigen" Skateboarderin Lauren Hynde (Shannon Sossamyn) und dem schwulen Freigeist Paul Denton (Ian Somerhalder), das durch diverse Nebencharaktere verkompliziert wird.

Zwar nicht ganz so versessen wie Memento oder Irreversibel, versucht auch Die Regeln des Spiels ein paar Tricks mit der Chronologie seiner Erzählung: Den Anfang bildet eine "Ende der Welt"-Party, auf der sich die drei Hauptcharaktere an ihrem jeweiligen Tiefpunkt befinden, dann geht es zurück in die Vergangenheit für die Vorgeschichte, und von dort aus ständig vor und zurück, während verschiedene Erzähler die Führung übernehmen. Eine Pause bieten lediglich eine Zeitraffer-Tour durch Europa und eine Drogendeal-Nebenhandlung, mit der Avary offensichtlich seinen Krimi-Wurzeln treu zu bleiben versucht. Alles in allem entsteht so ein realitätsfremdes Stück Satire, immer eindrucksvoll, manchmal witzig oder erschreckend, dem schlussendlich jedoch die Verbindung zum Publikum schwer fällt. --Kim Newman

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