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DVD   

Kategorie Drama, Komödie, Romantik
Darsteller Ethan Hawke, Julie Delpy, Andrea Eckert, Hanno Pöschl, Haymon Buttinger
Ländercode 2
Laufzeit 97 Minuten
Sprache Deutsch (Untertitel für Hörgeschädigte), Englisch (Untertitel für Hörgeschädigte), Spanisch, Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Schwedisch, Hebräisch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch, Slowenisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch
Bildformat Dolby, HiFi Sound, PAL
Freigabe ab 6 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 7321925012996

Fr. 0.90 Fr. 5.90

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Artikelbeschreibung

Dieser romantische, witzige und präzise Blick auf zwei Fremde (Ethan Hawke und Julie Delpy), die Gedanken, Zuneigungen und vergangene Erfahrungen während einer vierzehnstündigen Verabredung in Wien austauschen, ist leider ein unbeachtetes Juwel des Autors und Regisseurs Richard Linklater (Dazed and Confused, Slacker). Delpy, eine wunderschöne und zurückhaltende Pariserin, trifft auf den stammelnden und stotternden Amerikaner Hawke, während beide sich einen Platz in einem Europazug teilen. Sie beginnt mit der Schule in Paris, er beendet seinen Urlaub. Ihre gegenseitige Anziehung führt zu einem etwas unglücklichen Treffen (wunderbar von beiden Schauspielern dargestellt), und Hawke schlägt vor, dass Delpy die ihr verbleibenden restlichen vierzehn Stunden mit ihm in Wien verbringt.

Typisch für Linklater ist, dass er nur den Rahmen der Geschichte vorgibt. Wie üblich ist er mehr daran interessiert -- und darin liegt auch sein großes Talent --, die wie zufälligen und spielerischen Dialoge zwischen den Hauptdarstellern zu beobachten. Sein eng gesteckter Zeitrahmen erlaubt den Charakteren über alles zu reden, und die Themen reichen von Politik über vergangene Liebesgeschichten bis zu Ängsten vor der Zukunft und fließen mit feiner Gewandtheit. Der kurze Zeitrahmen ist ebenfalls grausam, weil im Hintergrund dieser Liebesgeschichte immer die schmerzhafte Realität liegt, dass die beiden sich wahrscheinlich niemals wiedersehen werden und nur von ihren Erinnerungen zehren können: ein Einfall, den Linklater mit einer effektiven Momentaufnahme am Ende des Films erreicht. Before Sunrise ist kaum in die durch die Generation-X-Theorie beeinflussten Filme der neunziger Jahre einzuordnen, sondern wirkt mit seinen genauen Wahrnehmungen eher wie ein Film von Bresson oder Rohmer. Und seine Charaktere sind mit Makeln behaftete Menschen anstelle von Stereotypen. Die offenen Enthüllungen und erhitzten Wortgefechte fließen in einer Art Bewusstseinsstrom, und es ist sicherlich kein Zufall, dass Linklater seinen Film in Wien spielen lässt, der Stadt, in der Freud die Psychotherapie erfand und praktizierte. --Dave McCoy

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