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DVD   

Kategorie Horror
Darsteller Jeremy Renner, Robert Carlyle, Rose Byrne
Regie Juan Carlos Fresnadillo
Ländercode 2
Laufzeit 96 Minuten
Sprache Deutsch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat Dolby, PAL, Surround Sound
Freigabe ab 18 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4010232042248

Fr. 3.90 Fr. 4.90

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Artikelbeschreibung

Es kommt selten vor, dass Sequels den Originalen das Wasser reichen können. "28 Weeks Later" ist jedoch ein Film, der dies kann. Regisseur Juan Carlos Fresnadillo ist sehr gut darin, sowohl den Stil von Danny Boyle zu instrumentalisieren als auch seinen eigenen Stil in das Franchise einzubringen. Das Ergebnis ist ein optisch herausragender Film, der noch dynamischer daherkommt als der Erstling. Das liegt auch an der Geschichte, die deutlich actionreicher arrangiert wurde. Die Kameraarbeit ist hervorragend und wirkt sogar noch wilder als beim ersten Teil. Selbes gilt für den Schnitt, der bisweilen jedoch etwas zu sehr ausklinkt, so dass man teils nur schwer erkennen kann, was passiert, was jedoch der Spannung durchaus zuträglich ist. Das Zentrum des Films ist die Figur von Robert Carlyle, Don, mit dem "28 Weeks Later" beginnt und der später den verdrehten familiären Aspekt der Handlung darstellt. Es ist seine Darstellung, die diesen Film auch über übliche Horrorstreifen erhebt, denn Don ist ein echter Mensch. Er ist kein Übermensch, der allen Gefahren trotzen kann. Er ist einer von uns, ein Mann, der gelegentlich mutig ist, der feige ist, der lügt, der liebt. Er ist real, echt, glaubwürdig. Und so stellt er das emotionale Zentrum des Films dar. Auch das restliche Ensemble schlägt sich in seinen Szenen sehr gut. Interessant ist "28 Weeks Later" auch, weil die Geschichte mit der Besetzung Londons auch einigen Subtext bereithält, der zur Interpretation einlädt, aber - und das sollte immer so sein - nicht aufdringlich einer Meinung Vorschub leisten will. Fazit: Ein großartiges Sequel, das dem Original ebenbürtig ist.

Moviemans Kommentar zur DVD: Exzellentes Bild, ein wunderbar voller Ton und eine Reihe an schönen Extras, die sowohl inhaltlich als auch formell sehr wertig sind. Eine herausragende DVD.

Bild: Wie schon beim ersten Teil wird auch hier eine sehr gedämpfte Farbdramaturgie genutzt, bei der Blautöne dominieren. Es ist alles kühl, trist, dreckig - und damit die perfekte stimmliche Illustration der Geschichte. Die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt. Rauschen ist nru selten vorhanden und wenn es auffällt, dann vor allem als bewusst eingesetztes Stilmittel. Die Kompression ist gut, nur selten fallen leichte Anflüge von Aliasing auf (etwa bei den technischen Anzeigen beim Helikopterflug; 01:04:40). Der Kontrast ist stark, aber nicht übersteil. In den in der ersten Hälfte doch häufiger vorkommenden dunklen Szenen werden die Details bis in die Hintergründe genau dargestellt. Der Schwarzwert ist hier sehr hochwertig. Dazu kommt ein feiner Schärfewert, der ei sowohl bei Totalen klar definierte Elemente bietet, als auch - und das noch schöner - bei den Nahaufnahmen (Poren bei 00:52:17). Kurz gesagt: eine wunderbare Bildqualität.

Ton: Der DD 5.1-Sound beider Sprachfassungen ist annähernd perfekt. Im Original klingen die Dialoge noch einen Tick natürlicher, aber das war es auch schon. "28 Weeks Later" beeindruckt durch eine sehr intelligent eingesetzte Soundkulisse. Die stimmungsvolle Musik erschallt über die Surroundkanäle, aber auch Effekte und Umgebungsgeräusche sind durchgängig immer erkennbar, selbst, wenn man die Stille einer toten Stadt vor sich hat, die man unheilvoll vernehmen kann. Sowohl in großen wie auch in kleinen Momenten funktioniert der Mix und sorgt für perfektes Ambiente.

Extras: Es gibt einen Audiokommentar des Regisseurs und des Autors, die beide auf sehr intelligente Art und Weise über diesen Film, aber auch das Horrorgenre an sich sprechen. Eher Standardmaterial stellen das kurze Making Of und die beiden Featurettes zu den Infizierten und der Action dar. Sie bestehen großteils aus Interviewzitaten, die versuchen, ein wenig in die Tiefe zu gehen, dies aber nicht so ganz schaffen. Fazinierend sind die beiden Aftermath-Comics. Es handelt sich hierbei um kleine Filme, die die Vorgeschichte der 28-Filme erzählen. Dazu benutzt man Panels aus dem Comic, der vor nicht allzu langer Zeit auch in deutscher Sprache beim Verlag Cross Cult erschienen sind. Hier hat man den Fall, dass man eine große Dynamik entwickelt, auch wenn die Bilder statisch sind. Das erinnert ein wenig an den kultigen MTV-Cartoon "The Maxx". Abgerundet wird das Bonusmaterial durch zwei entfallene Szenen und den Trailer. --movieman.de

 

 

 

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