GameStock - Gebraucht - Getestet - Günstig
sicher kaufen auf GameStock.ch


DVD   

Darsteller Glenn Close, Jeff Daniels, Joely Richardson, Joan Plowright, Hugh Laurie
Regie Stephen Herek
Autor Dodie Smith, Edward S. Feldman, Adrian Biddle, Assheton Gorton, Trudy Ship, John Hughes, Ricardo Mestres
Format DVD
Ländercode 2
Laufzeit 99 Minuten
Sprache Englisch, Spanisch, Englisch (Untertitel für Hörgeschädigte)
Untertitel Englisch, Niederländisch, Norwegisch, Dänisch, Kroatisch
Bildformat PAL, Surround Sound
Medien 1
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 7321922345042

Fr. 5.90

nur noch 1 Stück verfügbar

Artikelbeschreibung

Wie kaum ein anderer Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, ist 101 Dalmatiner -- oder Pongo und Perdita wie er bei seinem Kinostart 1961 in Deutschland hieß -- ein Kind seiner Zeit. Entstanden in einer Phase, in der die Disney-Studios auf dem Realfilm-Sektor vor allem leicht verdauliche Familienkost ohne Anspruch kreierten, in deren Mittelpunkt stets der weiße Durchschnittsamerikaner und sein ach so lustiger, unpolitischer Alltag standen, wirkt 101 Dalmatiner wie das Zeichentrick-Pendant zu diesen Filmen. Er ist amüsant, keine Frage. Aber er ist auch bieder und frei von Überraschungen -- zumindest für Erwachsene. Man weiß nicht nur von Anfang an, wie der Film enden wird (mit Happy End, das ist uns allen klar). Man weiß vielmehr von Anfang an, wie sich die einzelnen Szenen in ihrer Abfolge entwickeln werden.

Im Mittelpunkt stehen die Dalmatiner Pongo mit Herrchen Roger und Perdita mit Frauchen Anita. Die beiden Dalmatiner finden Gefallen aneinander, also bringen sie flugs ihre Besitzer zusammen. Das Glück ist perfekt, als sie dann auch noch Nachwuchs werfen und schon bald 101 Dalmatiner das Haus besetzen. Sehr zur Freude der Pelz-Fanatikerin Cruella de Vil. Diese hat nämlich die Idee, aus den sanften Welpenfellen einen Dalmatiner-Pelzmantel für ihre private Sammlung zu kürschnern.

Was die Helden des Filmes Pongo, Perdita, Roger und Anita angeht, wirken sie, egal ob Mensch oder Hund, klinisch rein, als seien sie einmal im Schleudergang von Meister Proper auf Glänzend getrimmt worden. Selten waren die Figuren eines Disney-Filmes von solcher Durchschnittlichkeit. Hinzu kommt, dass der Film, im Vergleich zu früheren Werken zeichentricktechnisch einen Rückschritt darstellt. Die Figuren sind eher einfach gezeichnet, Hintergründe wirken oft starr und unbeweglich. Dass der Film nicht in der Versenkung verschwunden ist, ist vor allem der Figur der Cruella de Vil zu verdanken, einem der wahrscheinlich einprägsamsten Bösewichter aller Disney-Filme. Cruella verkörpert jede bekannte Boshaftigkeit und Gemeinheit in Person. Sie immer und immer wieder scheitern zu sehen, verpasst einem als Zuschauer ein derart beglückendes Gefühl, dass man über die Unzulänglichkeiten des Filmes im Endeffekt wieder gerne hinwegsieht. Ein bisschen mehr Cruella hätte dem Film also durchaus gut getan. --Christian Lukas

Warenkorb
Fr. 0.00
Newsletter abonnieren
Newsletter abonnieren:
E-Mail