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DVD   

Kategorie Komödie
Darsteller Tobias Schenke, Axel Stein, Diana Amft, Jr. Antoine Monot
Regie Granz Henman
Ländercode 2
Laufzeit 83 Minuten
Sprache Deutsch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch (Unbekannt), Deutsch
Untertitel Deutsch
Bildformat Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
Freigabe ab 16 Jahren
Medien 1
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4042662250252

Fr. 0.90 Fr. 5.90

Artikelbeschreibung

Schon Harte Jungs, der deutsche Überraschungserfolg des Kinojahres 2000, bewegte sich letztlich jenseits von jeglichem Geschmack, doch im Vergleich zur wohl unvermeidlichen Fortsetzung Knallharte Jungs wirkt das Original beinahe schon subtil. Die Anfänge der (unendlichen) Geschichte Flos, dessen "bestes Teil" sich plötzlich lautstark zu Wort meldete und ihn von einer peinlichen Situation in die nächste brachte, besaßen einen gewissen Charme. Der Autor Granz Henman und der Regisseur Marc Rothemund haben ihren Figuren damals selbst in den unangenehmsten Lagen noch einen Rest von Würde gelassen. Man lachte über sie, aber man konnte ihre Nöte und ihre jugendliche Verzweiflung auch verstehen.

Nun hat der Drehbuchautor Granz Henman den Gesetzen des Marktes folgend Flos aberwitzige Abenteuer fortgesetzt und dabei auch gleich die Regie übernommen. Vordergründig ist alles so wie beim ersten Mal. Flo (Tobias Schenke) wird weiterhin von seinem "besten Teil" bedrängt und sucht in seiner Verzweiflung immer noch zuerst den Rat seines Freundes Red Bull (Axel Stein). Nur hat er sich hier zu allem Überfluss auch noch in seine Klassenkameradin Maja (Diana Amft) verliebt. Doch das will "er" einfach nicht akzeptieren und bringt Flo so beinahe um jede Chance, die er bei Maja haben könnte.

Schon der Titel deutet es an: Granz Henman geht es bei Knallharte Jungs nur darum, das Original in jeder Hinsicht zu überbieten. Nur ist genau das unmöglich. Harte Jungs hat seine Idee und sein Konzept ganz und gar ausgeschöpft. Man kann auf seine Gags nicht einfach noch einen draufsetzen -- zumindest nicht ohne aus dem Geschmacklosen ins Niveaulose abzugleiten -- dafür war er einfach zu radikal. Aber Granz Henman kennt offensichtlich keinerlei Maß. Daher verselbstständigt sich hier der äußerst derbe Humor des Originals so weit, dass er schließlich ins Widerwärtige umschlägt.

Zudem fehlt Knallharte Jungs ein Regisseur wie Marc Rothemund, der Sinn für Komik und deren Timing besitzt. Henman hat sein Drehbuch einfach nur abgefilmt, ohne dabei einen einzigen Gedanken an so etwas wie Atmosphäre zu verschwenden. Selbst der begnadete Komiker Axel Stein, der sogar diesem Material noch einige wunderbare Szenen abgetrotzt hat, steht hier am Ende auf verlorenem Posten. --Sascha Westphal

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