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Blu-ray   

Kategorie Drama, Krimi, Thriller
Darsteller Natalie Press, Leo Gregory, Nonso Anozie, Gavin Brocker, Tiggy Allen
Regie John S. Baird
Laufzeit 109 Minuten
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Bildformat DTS, Widescreen, Surround Sound, Untertitelt
Freigabe ab 18 Jahren
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4260181981819

Fr. 5.90 Fr. 6.90

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Artikelbeschreibung

 

Cass - Legend Of A Hooligan ist ein knallharter britischer Hooligan-Film, der unbequeme Fragen stellt, unter die Haut geht und beim Zuschauer noch lange nachwirken wird.

Das 2008 in Großbritannien von Jon S. Baird produzierte Werk basiert auf der Autobiographie von Cass Pennant. Mittlerweile wurden weit über 200.000 Exemplare dieser Biographie verkauft und der Autor hat weitere sieben Bücher verfasst, die als zentrales Thema Hooligans haben. Cass Pennant zählt zu den erfolgreichsten Autoren Englands.

Obwohl es sich um eine Autobiografie handelt, sah Cass, lange Jahre einer der gefürchtetsten Hooligans der Fußballszene, sein Leben immer als Film. Die Verfilmung beginnt damit, dass Cass bei einem Attentat angeschossen wird, bevor der Film zurück ins Jahr 1958 geht, als ein weißes Paar aus Slade Green in der Grafschaft Kent von Dr. Barnado ein farbiges Kind adoptiert. Als einziges schwarzes Kind in der Gegend wurde er dort von Anfang an drangsaliert. Nicht nur die Kinder, auch alle anderen machten ihm, dem Schwarzen, das Leben schwer. Dabei wurden ihm nicht nur verbale Gewalttätigkeiten zugefügt, oft muss er auch Prügel beziehen. Bis er die Fangemeinde des renommierten Fußballvereins West Ham United für sich entdeckte. Die Grenzen, die er bis dahin für sich kennen gelernt hatte, gab es dort nicht. Für die Fangemeinschaft zählte einzig die Vereinsfarbe, auf die Hautfarbe kam es nicht an. So begann sein Aufstieg als Hooligan. Der Hooligan-Club von Westham United, genannt Inter City Firm wurde zu seinem Lebensinhalt und – mittelpunkt. Durch seine stattliche Größe und seine kompromisslose Art avancierte er zum Boss der Hooligans. Wegen zahlreicher Schlägereien landete er dann auch zweimal im Gefängnis. Margaret Thatcher, damalige britische Premierministerin und Vorsitzender der Convervative Party, hatte es sich auf die Fahne geschrieben, die Gewalt aus den Fußballspielen zu nehmen und dem Thema Hooligan ein Ende zu bereiten. Cass wurde ihr Lieblingsopfer, an dem sie ein Exempel statuierte und ihn für einige Jahre in den Knast schickte.

 

Cass

 

 

Cass

 

 

Cass

 

 

Für seinen ersten Film suchte Regisseur Jon S. Baird nach einem Stoff, der ihn von Anfang an packte. „Cass gab mir seine Biografie, damit ich sie im Zug lese, und ab dem zweiten Kapitel war ich komplett in seiner Welt gefangen.“ sagt der Filmemacher, der in Aberdeen geboren wurde. „Niemand kann sagen, dass Cass der anspruchsvollste Autor der Welt ist, aber er schreibt in Bildern, die den Film direkt vor meinen Augen entstehen ließen.“

 

Cass

 

 

Cass

 

 

Cass

 

 

Cass ist vielmehr als nur ein Fußballfilm, denn er zeigt neben der Entwicklung der englischen Hooliganszene, brutalen Schlägereien auch die Feinheiten des menschlichen Charakters und seiner vielen Entfaltungsmöglichkeiten. Es geht auch um die Bedeutung und Auswirkung einer Gruppenzugehörigkeit und der eigenen Dynamik, die dies hervorrufen kann. Es geht darum, wie Gewalt Gegengewalt erzeugt, wie die Politik auf diese Bewegungen reagierte, wie wichtig ein intaktes Elternhaus ist, kurzum, wie wichtig es ist, ein Mensch zu bleiben. All diese Themen werden in diesem Film besonders beleuchtet - und darum kann man auch mit Fug und Recht behaupten, dass der Film zu einem Meilenstein des Gesellschaftsdramas gehört.

 

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