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Bücher & Comics    Musik   

Kategorie Comedy
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 9783868046007

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Artikelbeschreibung

Kann man in zehn Sekunden die Chance seines Lebens vermasseln? 12. März 1983, 7 Uhr 53 und 20 Sekunden: Das Schicksal hält die Luft an. Der 16-jährige Chris bekommt eine einmalige Chance: Wenn er sich richtig entscheidet, kann er cool, sportlich und schlank werden - und das Herz seiner Traumfrau erobern. 12. März 1983, 7 Uhr 53 und 30 Sekunden: Chance vertan. Aber Chris gibt nicht auf …

gekürzte Lesung, 4 CDs, Hördauer ca. 280 Min.

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„Der hat ja Titten“, hänseln Mitschüler den pummeligen Chris im Sportunterricht. Da findet sich der 16-Jährige mit seiner Rolle als „Dicker“ einfach ab. Doch dann verliebt sich der Gymnasiast unsterblich in eine Mitschülerin und empfindet seine Kilos als Last. Von Selbstzweifeln geplagt traut sich der Schüchterne nicht, seine Liebe zu offenbaren. Nur in Gedanken tut er es tausend Mal.

Die Geschichte um die erste Liebe beginnt in den achtziger Jahren im Westen Deutschlands. Zum Leben der damaligen Gymnasiasten gehört die obligatorische Klassenfahrt nach Berlin (West). Dann geht’s zum Demonstrieren nach Wackersdorf. In der Jetztzeit angekommen, verdingt sich Chris als Sketche-Schreiber fürs Fernsehen. Augenscheinlich ähneln sich die Erfahrungswelt von Held Chris Mackenbrock und Autor Roger Schmelzer deutlich. Der Plot um eine verpasste Gelegenheit wiederum scheint gefällig dem Ende entgegen zu plätschern.

Denkste. Denn zu später Stunde passiert wahrhaft Überraschendes. Ganz wie Hannes Kürmann in Max Frisch’ Theaterstück Biografie: Ein Spiel, erhält Chris Mackenbrock die Möglichkeit, einen Teil seines Lebens noch einmal zu leben. So nimmt der Roman im zweiten Teil, der etwa ein Drittel des Buches ausmacht, dramatisch an Fahrt auf. Wird es Chris dieses Mal gelingen, mit der Frau seiner Träume glücklich zu werden? Oder wird er es wieder vermasseln?

Die ungeahnte Wendung führt dazu, dass die Geschichte weit tiefer geht als ein Schuljungenreport um aufkeimende Gefühle und das erste Mal. Plötzlich stellt sich die grundsätzliche Frage, inwieweit Menschen die Kraft besitzen, ihre Identität zu verändern oder in entscheidenden Augenblicken auch anders handeln zu können. Gleichzeitig kommt es endlich zu magischen Momenten, die einen guten Roman auszeichnen. „Es gibt Tage, die dafür gemacht sind, dass da große Sachen passieren“, weiß Ich-Erzähler Chris die Macht des Schicksals einzukreisen. In diesem Sinne reift Roger Schmelzers Roman über die Liebe und das Leben mit seinen überraschenden Wendungen zu einem Erstling, der hoffen lässt. – Herwig Slezak

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Der absurde Humor von Woody Allen, Monty Python und Tom Sharpe sowie Filme wie ›Zurück in die Zukunft‹ und ›Und täglich grüßt das Murmeltier‹ standen Pate.« (Kölnische Rundschau)

»Eine Menge saukomischer Situationen und ein durch und durch sympathischer Held.« (RBB, Radio Fritz)

»Zu all den Moppel- und Mondscheintarif-Büchern ist Die besten zehn Sekunden meines Lebens ein respektables Pendant aus männlicher Perspektive.« (Süddeutsche Zeitung)

»Einfach zum Brüllen komisch. Man könnte es auch ›großes Kino‹ nennen – Schmelzer schildert seinen Helden [...] so plastisch, dass man die Szenen förmlich vor sich sieht.« (Kölner Illustrierte)

»Selten habe ich so oft beim Lesen rumgegluckst. Was für eine absurde Geschichte. Bitte lesen!« (MDR, Radio Sputnik) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Oliver Kalkofe, Satiriker, Kolumnist, Autor und Schauspieler, wurde bekannt durch seine preisgekrönte Sendung "Kalkofes Mattscheibe" und durch Kinoerfolge wie "Der WiXXer" und "Neues vom WiXXer".

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich sah zu Richie. Er tauchte mit entsetztem Gesicht über der Brüstung des Verschlags auf - und hielt angeekelt eine der LPs hoch, die er gerade durchwühlt hatte.
SIEHST DU DAS? NEIL DIAMOND!
Mann, hast du mich erschreckt. Leg die wieder -
Und CHRIS DE BURGH! Wer so was hört, der ... der ist gefährlich!
Richie hielt eine Chris-de-Burgh-Platte mit zwei Fingern hoch und sah sie voller Abscheu an. Dann verschwand er wieder. Ich versuchte ihn zu beschwichtigen.
Komm jetzt, erzähl nichts. Wir -
Jetzt jaulte Richie laut auf. Ich hörte, wie er sich weiter durch die Covers wühlte.
Das ist die Hölle, Mann! Taizé-Chöre! Georg Danzer! Cat Stevens!
He, ich mag Cat Stevens!
Und hast du mal drüber nachgedacht, warum du keine Freunde hast? -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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